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Der Wärmeverbund Uettligen entsteht: Von der Idee zur Realisierung

Machbarkeitsstudie
Die Genossenschaft Solarkraftwerk Wohlen (SOKW), die a energie AG Schüpfen, als Geschäftsführerin der Wärmeverbund Lyssbach Schüpfen AG (wls), und die Einwohnergemeinde Wohlen lancierten Ende 2013 die Idee, Uettligen mit Fernwärme zu versorgen. Dank positiver Resonanz in der Bevölkerung von Uettligen beschlossen die Initianten das Projekt Wärmeverbund weiterzuverfolgen und eine Vorstudie zu machen. Diese zeigte auf, dass ein Wärmeverbund mit Holzschnitzelheizung in Uettligen wirtschaftlich realisierbar ist. 

Akquisitions- und Planungsphase
Anfang 2015 wurde eine Projektgruppe gebildet. Diese bestand aus der für Energie zuständigen Gemeinderätin Anita Herrmann, dem Geschäftsleiter der a enerigie AG, Hans Affolter, Fritz Holzer von der Holzverwertungsgenossenschaft Wohlen und Nachbargemeinden und dem Präsidenten des SOKW, Christian Cappis. Letzterer übernahm die Leitung des Projekts. Die Arbeitsgruppe hatte insbesondere folgende Aufgaben: Schaffen der bau- und planungsrechtlichen Grundlagen zum Bau der Wärmezentrale im Zentrum von Uettligen und Akquisition von Kunden mittels Vorverträgen. Mitte 2015 begannen Vertreter der a energie AG und der Projektleiter mit der Akquisition der Wärmeabnehmer. Die bau- und planungsrechtlichen Grundlagen wurden an der Gemeindeversammlung vom 20. Oktober 2015 gutgeheissen. 

Realisierungsphase

Im Mai 2016 war die Projektphase abgeschlossen. Die Projektgruppe beschloss, die Realisierung des Wärmeverbunds und die dazu erforderlichen konzeptionellen Arbeiten in die Wege zu leiten. Seither ist die detaillierte Planung und Bauprojektierung für die Heizzentrale und den Leitungsbau unter der Federführung der a energie AG in Gang. Im Frühjahr 2017 wurde das Baugesuch für die Heizzentrale eingereicht. Am 6. Juli 2017 wurde die Fernwärme Uettligen AG gegründet.